Über den Verein


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Der Verein „Sportunion Historisches Fechten Baden“ (früher bekannt als „Nominibus Vacantes“) betreibt Fechten nach überlieferten Fechtbüchern, deren Beschreibungen und Abbildungen die Grundlage der Rekonstruktion darstellen und ist stolzes Mitglied Sportunion, des NÖFHF (Niederösterreichischer Fachverband für Historisches Fechten) sowie des ÖFHF (Österreichischer Fachverband für Historisches Fechten).

Seit über 10 Jahren beschäftigen sich die Mitglieder mit der Rekonstruktion der Quellen, dem Erlernen und Trainieren sowie dem Testen und Verifizieren der erlernten Techniken und Prinzipien. Den Schwerpunkt stellt dabei der  Umgang mit dem „Langen Schwert“ dar, eine frühere und kürzere Variante des Zweihänders. Als Hauptquelle zur Rekonstruktion dienen deutschsprachige Fechtbücher des 14. und 15. Jahrhunderts, die sich mit der Fechtlehre von Johannes Liechtenauer zum „Langen Schwert“ im „Bloßfechten“ beschäftigen.


Vnd dy selbe kunst ist ernst gancz vnd rechtvertik / Vnd get of das aller neheste vnd körtzste […] wen eyner eynen hawen oder stechen welde / vnd das man im denne eynen vadem ader snure an seynen orte ader sneyde des swertes bünde / vnd leytet aber czöge dem selben ort ader sneide off eines blössen
Diese Kunst ist ernsthaft und brauchbar und sucht nach dem nächsten oder kürzesten. Wenn einer Schlagen oder Stechen möchte, dann soll man einen Faden an seine Spitze oder Schneide binden und diesen zur nächsten Blöße ziehen.

Johannes Liechtenauer (vermutlich 1389), Cod. Ms. 3227a, 13v-14r